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Ein luxuriöser Inselausflug: das New Wave Hotel auf Norderney

Der perfekte Ort für Naturliebhaber, die Wert auf gehobene Küche und Design legen.

Fotos: Hotel New Wave / Mike Krueger
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Hotel New Wave Norderney

Entfernung von Hamburg 290 km
Entfernung von Berlin 560 km

 

newwave Lobby 0611

Diesen Sommer haben wir uns auf den Weg an die Nordsee gemacht, um die Ostfriesischen Inseln zu erkunden. Als Kinder haben wir mit unseren Eltern und Großeltern oft an der Nordseeküste oder auf einer der Inseln ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung gemietet, um den Sommerurlaub am Meer zu verbringen. Seitdem haben uns weiter entfernte Orte und Meere mehr gereizt und die Ostfriesischen Inseln und auch viele Unterkünfte wirkten etwas altmodisch und eingestaubt auf uns. Aber schon bei der Recherche zu unserer Hamburg Edition und Weekender Edition Hamburg haben wir wunderschöne Orte, Ferienhäuser, Ferienwohnungen und Hotels an der Nordsee besucht und uns wurde schnell klar, dass wir nicht nur die Küste, sondern auch die Inseln neu entdecken wollen.

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Die erste Entdeckungsreise führte uns nach Norderney. Zwischen Juist und Baltrum erstreckt sich Norderney über eine Fläche von 26,3 Quadratkilometern, was sie zur zweitgrößten Ostfriesischen Insel nach Borkum macht. Gerade für Großstädter aus Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ist Norderney gut gelegen, um ein langes Wochenende oder auch einen längeren Urlaub zu verbringen. Bis Norddeich sind es mit dem Auto oder dem Zug nur wenige Stunden bevor man in die Fähre steigt, um ca. 50 Minuten später auf Norderney zu sein. Vom Fähranleger ist man in wenigen Minuten im Zentrum, wo man viele Ferienwohnungen und Hotels findet. Der Großteil davon wirkt etwas in die Jahre gekommen, aber neue Hotelkonzepte ziehen immer mehr Gäste an, die Wert auf Design und hochwertige Einrichtung legen.

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Während wir Norderney erkundet haben, sind wir im New Wave Hotel untergekommen und haben uns vom ersten Moment an sehr wohlgefühlt. Mit seiner Eröffnung im Jahr 2019 hat das New Wave einen wesentlichen Beitrag zur Modernisierung der Hotellandschaft auf Norderney geleistet. Wer das Boutique Hotel betritt, wird mit entspannter Musik in der Lobby und von freundlichem, jungen Personal begrüsst. Schnell sieht man, dass hier bei der Einrichtung bewusst mit klarem Konzept ein Stil verfolgt wurde, den man auch in angesagten Hotels in Großstädten wie Hamburg, Berlin oder München findet, der aber bisher nicht auf der Insel Norderney zu finden war. Spricht man etwas länger mit Hotelleiter Michael Buchhop, so erfährt man, woher die Liebe zu James Bond, Pop Art der 60er Jahre und skandinavischem Design der Eigentümerfamilie Möller herrührt. Designliebhaber werden hier ihre Freude haben – neben Boxspringbetten aus Finnland, findet man hier Designklassiker von Vitra, Knoll International, Hay, Stelton und Muuto. Nach dem Motto „Pop-Art trifft auf skandinavische Lässigkeit!“ variiert der Einrichtungsstil farblich je nach Etage und spiegelt die einzelnen Elemente von Norderney wider. Die Rosatöne der Zimmer im Erdgeschoss („SEESTERN“) stehen für die bunte Vielfalt der Muscheln, das Blau der Zimmer in der ersten Etage („NEY“) für die kühle Meeresbrise, das gelb der Zimmer in der zweiten Etage („SÂN“) für den Sand und das Grün der Zimmer in der dritten Etage („DÚN“) für die Gräser der Dünen. Insgesamt warten im Hotel 73 Zimmer auf Familien mit Kindern, Pärchen und Alleinreisende.

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Wir haben es uns in einem Seestern-Zimmer mit kleiner Terrasse gemütlich gemacht und jeden Tag mit einem super leckeren Frühstück im hoteleigenen Restaurant Oktopussy begonnen. Im Gegensatz zum klassischen Insel-Frühstücksbuffet bestellt man hier à la carte. Neben leckeren Frühstück-Tabletts hat die Karte auch Specials wie die Power-Bowl „Morning Glory“, den „Sweet & salty Pancake Morning“ und den Bagel Roastbeef „Surf & Turf“ im Angebot.

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Wilder Oststrand

strand Norderney

Gut gestärkt, erkundet man nach dem Frühstück die Insel am besten mit dem Fahrrad. Gegen eine Gebühr kann man die hoteleigenen Fahrräder nutzen und direkt los. Generell gilt auf Norderney: je weiter man Richtung Osten radelt, desto ruhiger wird es. Wir empfehlen die kleine Wanderung vom östlichsten Parkplatz (53.713205, 7.257758) durch das Naturschutzgebiet bis ans Ende der Insel, wo ein Schiffswrack und der freie Blick auf Baltrum warten. Der Weg führt durch eine wunderschöne Dünenlandschaft voller unberührter Natur. Wenn man über den Strand am Nordufer zurückläuft, benötigt man 3-4 Stunden für die gesamte Strecke. Wer es sich lieber im Strandkorb gemütlich machen will, wird sich am West- und Nordstrand wohlfühlen.

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Norderney ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert. Wir empfehlen auf jeden Fall auch die Nebensaison im Herbst und Winter, wenn es etwas ruhiger wird auf der Insel und die Strände leerer werden. Das New Wave Hotel eignet sich für diese Zeit perfekt als Ausgangspunkt für Radtouren und lange Strandspaziergänge. Morgens bekommt man hier eins der besten Frühstücke auf der Insel und kehrt man nach einem Tag an der frischen Luft hungrig zurück, wird man im Restaurant Oktopussy mit einem leckeren Abendessen verwöhnt.

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Restaurant Oktopussy

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Nach einem langen Tag am Strand kann man den Sonnenuntergang von der Skyfall Bar auf dem Dach des Hotels bei leckeren Drinks genießen. Auch wenn man nicht von überall einen Blick aufs Meer hat, kann man hier gemütlich über den Dächern sitzen. Ein absolutes Highlight ist das Abendessen im Restaurant Oktopussy, welches von Sascha Lissowsky geleitet wird, der seine mehrjährige Erfahrung aus der Sterneküche im Restaurant „La Vie“ in Osnabrück nach Norderney bringt.

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Nach einem Tag mit viel „maritimen Aerosol“ ist das leger-leidenschaftliche und bodenständige Konzept aus internationalen Gerichten und regionalen Zutaten die perfekte Mischung für einen schönen Abend. Die Karte wechselt monatlich und das Angebot lässt absolut keine Wünsche offen. Das junge, aufmerksame Team um den Küchenchef sorgt dafür, dass man sich den ganzen Abend wohlfühlt. Nach dem Essen sind es dann nur wenige Schritte bis ins Zimmer, wo man sich glücklich ins kuschelige Bett schmeißen kann. Wer zur Hauptsaison im Restaurant essen will, sollte frühzeitig reservieren, denn die 80 Plätze sind heiß begehrt.

P.S.: Wer in Berlin lebt, kann sich bereits vor der Reise nach Norderney in der Anouki Brasserie in Charlottenburg ein Bild von Sascha Lissowsky’s Küche und Familie Möllers Restaurantphilosopie machen.

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